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Elbstrand in Hamburg: die Abschnitte

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Der Elbstrand zieht sich über mehrere Kilometer am Nordufer der Elbe von Neumühlen bis Blankenese. Es ist echter Sandstrand mitten in einer Grossstadt, mit Containerschiffen statt Horizont. Die Abschnitte unterscheiden sich deutlich, und wer den falschen wählt, wundert sich über die Menge.

Die Abschnitte von Ost nach West

  • Övelgönne. Der bekannteste Abschnitt, mit den alten Lotsenhäusern direkt am Weg. Am vollsten und am nächsten an der Stadt.
  • Zwischen Övelgönne und Teufelsbrück. Breiter Sand, weniger Betrieb, gute Sitzplätze.
  • Teufelsbrück. Fähranleger, Übergang zum Jenischpark, guter Wendepunkt.
  • Westlich von Teufelsbrück bis Blankenese. Der ruhigste Teil, streckenweise schmal, mit dem schönsten Blick.

Der Weg als Ganzes

Von Neumühlen bis Blankenese sind es gut zwei Stunden zu Fuss, fast durchgehend am Wasser. Der Untergrund wechselt zwischen Sand, Kies und befestigtem Weg, feste Schuhe sind sinnvoller als Sandalen.

Die Richtung spielt eine Rolle. Westwärts läuft man auf den Sonnenuntergang zu, und am Ende steht der Fähranleger Blankenese für den Rückweg. Ostwärts hat man die Stadt vor Augen und am Ende die U-Bahn.

Baden: besser nicht

Die Elbe ist an dieser Stelle ein Schifffahrtsweg mit starker Strömung und Tidenhub. Vorbeifahrende Containerschiffe erzeugen Wellen, die den Wasserstand innerhalb von Sekunden verändern, und die Strömung ist auch für gute Schwimmer gefährlich.

Es gibt am Elbstrand keine Aufsicht und kein ausgewiesenes Badegebiet. Füsse ins Wasser ist verbreitet, Schwimmen ist es nicht, und dafür gibt es einen guten Grund.

Die Fähre als Rückweg

Die HADAG-Fähren gehören zum Nahverkehr und kosten den normalen Fahrpreis. Anleger gibt es unter anderem in Neumühlen, Teufelsbrück und Blankenese, und genau das macht die Streckenplanung einfach: Man läuft in eine Richtung und fährt zurück.

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Mit einem Tagesticket ist die Fahrt abgedeckt. Das ist die günstigste Hafenrundfahrt der Stadt, und sie steht in keinem Reiseführer als solche. Mehr dazu im Beitrag Hamburg Sehenswürdigkeiten.

Wann man kommt

Sommerabende sind die beste Zeit, weil die Sonne über der Elbe untergeht. Samstag und Sonntag ab Mittag ist Övelgönne voll, westlich von Teufelsbrück bleibt es auch dann ruhig.

Im Winter ist der Strand fast leer und dafür windig. Wer ihn dann besucht, bekommt die klarste Sicht des Jahres, sollte aber wissen, dass es am Wasser regelmässig mehrere Grad kälter ist als in der Innenstadt.

Was man mitnimmt und was danach kommt

Etwas zu trinken, eine Jacke mehr als gedacht und feste Schuhe. Gastronomie gibt es in Övelgönne, Teufelsbrück und Blankenese, dazwischen streckenweise nichts.

Zwei Stunden auf Sand sind anstrengender als zwei Stunden auf Asphalt. Wer den Tag danach fortsetzt, plant eine Pause ein: In der HafenCity liegt die NAIPO Relax Lounge mit zwanzig Minuten im Massagesessel, ohne Termin. Adresse unter Standorte.

Grillen und Feuer

Grillen ist am Elbstrand nicht überall erlaubt, und die Regelung unterscheidet sich je Abschnitt. Offene Feuer sind grundsätzlich untersagt, Einweggrills sind der häufigste Streitpunkt.

Wer sichergehen will, sieht vorher nach, statt es vor Ort zu klären. Und unabhängig von der Erlaubnis gilt: Was mitgebracht wird, wird wieder mitgenommen. Der Strand hat im Sommer ein sichtbares Müllproblem, und das entsteht nicht von selbst.

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