CalmConcept by NAIPO
Wir bauen die Maschine hinter einer sehr alten Geste.
CalmConcept entwickelt Geräte, die ein warmes oder eiskaltes Tuch auf Knopfdruck ausgeben. Einzeln, frisch, ohne Wärmeschrank und ohne Wäscherei. Entwickelt und über zwei Jahre im laufenden Betrieb erprobt in Hamburg.
- Entwickelt in Hamburg
- Zwei Jahre im Restaurantbetrieb erprobt
- Warm und eiskalt aus einem Gerät
Es gab keine gute Lösung. Also haben wir eine gebaut.
Ein warmes Tuch vor dem Essen ist in Japan selbstverständlich. In Deutschland scheitert es an der Technik dahinter.
Wer es trotzdem anbieten wollte, hatte drei Wege. Den Wärmeschrank, in dem vorgefertigte Tücher stundenlang liegen. Den Wäschekreislauf mit Stofftüchern, Abholung und Weichspüler. Oder den Import einer Maschine aus Japan oder den USA, ohne Ersatzteile und ohne jemanden, den man anrufen kann.
Keiner dieser Wege passt in einen deutschen Betrieb. CalmConcept ist der vierte.
Warum ausgerechnet ein Tuch
Ein Tuch ist der kleinste denkbare Service. Es kostet fast keine Zeit, es braucht keine Erklärung, und es kommt in dem Moment, in dem der Gast nicht damit rechnet.
Genau deshalb wirkt es. Wer ein warmes Tuch bekommt, merkt, dass jemand mitgedacht hat. Im Sommer dasselbe Gerät mit Eiswürfeln, dann eiskalt.
CalmConcept macht aus dieser Geste etwas, das ein Betrieb hundertmal am Tag wiederholen kann, ohne dass jemand dafür in die Wäscherei fährt.
Entwickelt in Hamburg, geprüft im Betrieb
- Januar 2024Das Restaurant Kofookoo in Hamburg nimmt CalmConcept in den laufenden Service. Ab hier entscheidet nicht mehr die Werkstatt, sondern der Gast.
- 2024Parallel läuft das Gerät täglich im eigenen Store in der HafenCity. Wir verkaufen nichts, was wir nicht selbst jeden Tag benutzen.
- Januar 2026Zwei Jahre täglicher Betrieb im Kofookoo sind ausgewertet. Zwei Jahre, in denen jeder Gast sein Tuch bekommen hat.
- HeuteCalmConcept läuft bei Mr. Cao in Hamburg, bei Masseuren und in Praxen. Und in kompakter Form auf der Anrichte zuhause.
Zwei Jahre Dauerbetrieb sind kein Prototyp mehr
Ein Gerät im Ausstellungsraum sagt wenig. Eines, das zwei Jahre lang jeden Abend im vollen Restaurant läuft, sagt alles.
Kofookoo Hamburg hat CalmConcept von Januar 2024 bis Januar 2026 im regulären Service betrieben. Parallel lief dasselbe Gerät täglich in unserem eigenen Store in der HafenCity. Zwei Betriebe, zwei Abläufe, dieselbe Frage jeden Tag: Hält es durch, und stört es den Service?
Diese Zeit ist der Grund, warum die Geräte heute so aussehen, wie sie aussehen.
Wonach wir entwickeln
Vier Grundsätze. Sie erklären, warum die Geräte so gebaut sind und nicht anders.
- Frisch statt vorrätigJedes Tuch entsteht erst im Moment der Ausgabe. Niemand hat es vorher angefasst, nichts liegt stundenlang warm. Das ersetzt den Wärmeschrank, statt ihn nachzubauen.
- Nur LeitungswasserKeine Chemikalien, keine Kartuschen, kein Nachschub ausser den Tüchern selbst. Was ein Betrieb nicht bestellen muss, kann auch nicht ausgehen.
- Warm und kalt aus einem GerätIm Winter heiss, im Sommer eiskalt mit Eiswürfeln. Ein Gerät, das nur die Hälfte des Jahres passt, steht die andere Hälfte im Weg.
- In den Ablauf, nicht danebenDer Service hat keine Sekunde übrig. Ein Knopf, ein Tuch, weiter. Alles, was eine Schulung braucht, wird im Alltag nicht benutzt.
Was aus dieser Liste nicht folgt, bauen wir nicht ein.
Eine Geste, überraschend viele Orte
Angefangen hat es am Esstisch. Geblieben ist es dort nicht.
Restaurants reichen das Tuch nach dem Essen. Hotels an der Rezeption, wenn jemand nach langer Anreise ankommt. Spas und Kosmetikstudios nutzen die heisse Kompresse für Gesicht und Nacken. Barbiere kennen das heisse Tuch vor der Rasur seit jeher, nur ohne Wäschekorb dahinter. Masseure legen es vor und nach der Behandlung auf. In Praxen zählt vor allem, dass niemand das Tuch vorher berührt hat.
Und zuhause macht dasselbe Prinzip aus einem Abendessen einen Anlass.
Aus einer Idee wurden mehrere Geräte
Ein Restaurant mit hundert Gästen am Abend braucht etwas anderes als ein Kosmetikstudio mit acht Terminen. Und beide etwas anderes als eine Anrichte im Wohnzimmer.
Deshalb gibt es CalmConcept in mehreren Grössen. Das Prinzip bleibt in allen dasselbe: Leitungswasser rein, Tuch raus, warm oder kalt.
Wohin das gehen soll
In Japan fragt niemand, warum es ein Tuch gibt. Es ist einfach da.
Genau das ist das Ziel für Europa. Nicht als japanisches Zitat, sondern als selbstverständlicher Teil davon, wie man hier Gäste empfängt, behandelt und pflegt. Eine Nische wird dadurch zur Normalität, dass jemand die Technik dafür so einfach macht, dass sie niemandem mehr auffällt.
Daran arbeiten wir.
CalmConcept entdecken
Alle Modelle im Überblick, vom Gerät für den vollen Service bis zum kompakten für zuhause. Ausprobieren geht in Hamburg, Am Grasbrookpark 1 und am Ballindamm 2-3.





