Passende Produkte und Dienstleistungen zu Rückenmassagegerät
Ein Shiatsu-Rückenmassagegerät bildet den Daumendruck der japanischen Shiatsu-Massage mit rotierenden Massageköpfen nach. Zwei bis vier Knoten kreisen gegenläufig und wandern dabei über die Muskelstränge links und rechts der Wirbelsäule. Das Ergebnis ist kein Klopfen und kein Vibrieren, sondern ein Kneten, das in die Tiefe geht.
Was Shiatsu ursprünglich bedeutet
Shiatsu setzt sich aus den japanischen Wörtern für Finger und Druck zusammen. In der klassischen Anwendung arbeitet ein Therapeut mit Daumen, Handballen und Ellenbogen entlang fester Linien am Körper. Der Druck steht dabei eine Zeit lang still, statt zu streichen.
Genau diese Standzeit ist der Unterschied zur schwedischen Massage, die mit langen Streichungen arbeitet. Ein Gerät kann das nur annähern, weil es keine Hand hat, die spürt, wann genug ist. Was es kann, ist den Druckpunkt langsam wandern lassen.
Wie die Technik den Druck nachbaut
Im Inneren sitzt ein Motor, der eine Achse dreht. Auf dieser Achse stehen die Massageköpfe schräg. Durch die Schrägstellung beschreibt jeder Kopf beim Drehen einen Kreis, und weil zwei Köpfe gegenläufig laufen, entsteht die Knetbewegung zwischen ihnen.
Bei einem Rückengerät kommt eine zweite Bewegung dazu: Die ganze Mechanik fährt an einer Schiene auf und ab. Erst dadurch wird aus einer Punktmassage eine Bahn über den ganzen Rücken. Nackengeräte haben diese Schiene nicht, sie bleiben an einer Stelle. Der Unterschied ist im Beitrag Was bringt ein Shiatsu-Nackenmassagegerät genauer beschrieben.
Woran ein gutes Gerät zu erkennen ist
- Verstellbare Breite der Massageköpfe. Rücken sind unterschiedlich breit. Steht der Abstand fest, treffen die Knoten bei schmalen Schultern die Wirbelsäule statt die Muskulatur daneben.
- Richtungswechsel. Gute Geräte drehen die Rollrichtung regelmässig um. Immer dieselbe Richtung reizt die Haut einseitig.
- Abschaltbare Wärme. Wärme ist angenehm, aber nicht immer erwünscht. Sie gehört auf einen eigenen Knopf.
- Zeitschaltung. Fünfzehn bis zwanzig Minuten reichen. Ein Gerät ohne Abschaltung verleitet zum Einschlafen darauf.
Ein Beispiel für diese Bauart mit Schiene, Wärme und zusätzlicher Vibration ist das Shiatsu-Rückenmassagegerät mit Wärme. Weitere Bauarten stehen in der Übersicht Rückenmassagegeräte.
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Wo die Technik an ihre Grenzen stösst
Ein Shiatsu-Gerät arbeitet flächig und gleichmässig. Ein einzelner verhärteter Punkt, den ein Therapeut gezielt anfährt, lässt sich damit nicht isoliert bearbeiten. Dafür ist ein Handgerät oder eine Massagepistole die passendere Wahl.
Auch die Kraft ist begrenzt. Wer sehr kräftig gebaut ist oder eine stark ausgeprägte Rückenmuskulatur hat, empfindet die Knoten schnell als zu sanft. Umgekehrt ist die Bauart für sehr schlanke Menschen mit wenig Polster über den Rippen oft zu hart.
Für wen sich die Bauart eignet
Am besten passt das Shiatsu-Prinzip zu Verspannungen, die sich über eine Fläche ziehen: der obere Rücken nach einem Bürotag, der Bereich zwischen den Schulterblättern, der Nacken-Schulter-Übergang. Wer den ganzen Rücken abdecken will, greift eher zu einer Sitzauflage; wer nur den unteren Rücken meint, zu einem Gürtel oder Kissen.
Was ein Gerät nicht leistet, ist die Ursache zu ändern. Sitzhaltung, Bewegung und Schlafunterlage bleiben die grösseren Hebel. Das Gerät nimmt den Druck heraus, den der Alltag hineingebracht hat.
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