Passende Produkte und Dienstleistungen zu Handmassagegerät
Elektrische Handmassagegeräte unterscheiden sich weniger im Motor als in der Bauform. Es gibt Manschetten, in die die Hand hineingeschoben wird, und flache Auflagen, auf die man die Hand legt. Diese Entscheidung fällt vor allen anderen, weil sie bestimmt, welche Stellen überhaupt erreicht werden.
Manschette oder Auflage
Die Manschette umschliesst die Hand rundum und arbeitet meist mit Luftkammern. Sie erreicht Handfläche und Handrücken gleichzeitig und übt Druck aus, den die Hand nicht kompensieren kann, weil sie eingeschlossen ist.
Die Auflage arbeitet nur von einer Seite, dafür ist die Hand frei und kann verschoben werden. Das ist praktisch, wenn man gezielt eine Stelle bearbeiten will, aber es setzt voraus, dass die Hand selbst Druck aufbauen kann.
Netz oder Akku
Netzbetrieb liefert dauerhaft volle Leistung und ist die richtige Wahl für ein Gerät, das an einem festen Platz bleibt. Der Preis ist das Kabel, und bei einem Gerät, das man einhändig bedient, ist ein Kabel unangenehmer als sonst.
Akkugeräte sind frei beweglich, verlieren aber gegen Ende der Ladung an Kraft. Für die Hand ist das weniger kritisch als bei grösseren Geräten, weil ohnehin mit niedrigem Druck gearbeitet wird. Wer das Gerät im Sessel oder unterwegs benutzt, fährt mit Akku besser.
Welche Ausstattung tatsächlich zählt
- Regelbare Stärke. Die niedrigste Stufe muss wirklich niedrig sein. Bei empfindlichen Gelenken entscheidet das über Benutzen oder Nichtbenutzen.
- Abschaltbare Wärme. Wärme ist angenehm, aber bei einem entzündeten Gelenk falsch. Sie gehört auf einen eigenen Knopf.
- Abschaltautomatik. Zehn bis fünfzehn Minuten. Keine Bequemlichkeit, sondern Sicherheitsausstattung.
- Einhandbedienung. Die zweite Hand steckt im Gerät. Alles, was zwei Hände braucht, ist ein Konstruktionsfehler.
Was der Aufpreis bringt
Zwischen einem einfachen Vibrationsgerät und einer ausgestatteten Manschette liegt ein Vielfaches im Preis. Bezahlt werden damit vor allem drei Dinge: eine sauber geschnittene Manschette, die auch grosse Hände aufnimmt, eine leisere Pumpe und ein Bezug, der sich reinigen lässt.
Passende Produkte und Dienstleistungen zu Handmassagegerät
Mehr Kraft bekommt man dafür meist nicht, und an der Hand wäre mehr Kraft auch kein Vorteil. Worauf beim Vergleich sonst zu achten ist, steht im Beitrag Handmassagegerät Test.
Bevor das Gerät kommt
Es lohnt sich, die Handmassage einmal von Hand auszuprobieren, bevor man kauft. Dabei merkt man schnell, welche Zone eigentlich gemeint ist: der Daumenballen, die Zwischenräume auf dem Handrücken oder doch der Unterarm.
Wer feststellt, dass die druckempfindliche Stelle im Unterarm liegt, braucht kein Handgerät, sondern ein Gerät für den Arm. Die Anleitung dafür steht im Beitrag Handmassage selbst durchführen, die Bauarten unter Massagegeräte.
Stromversorgung und Sicherheit
Zwei Ausstattungsmerkmale sind keine Bequemlichkeit, sondern gehören zur Grundausstattung: ein Überhitzungsschutz bei Geräten mit Heizfunktion und eine Abschaltautomatik. Beide greifen genau dann, wenn jemand über der Anwendung einschläft, und das passiert bei einer Handmassage im Sessel öfter, als man denkt.
Bei Akkugeräten lohnt ein Blick auf die Ladebuchse. USB-C bedeutet, dass jedes vorhandene Kabel passt. Ein eigenes Steckernetzteil bedeutet, dass das Gerät nach dessen Verlust unbrauchbar ist.
Pflege und Lebensdauer
Die Innenauskleidung nimmt Hautfett und Creme auf, besonders wenn vor der Anwendung eingecremt wird. Abnehmbare oder wenigstens abwischbare Bezüge entscheiden darüber, ob das Gerät nach zwei Jahren noch benutzt wird.
Bei Luftdruckgeräten ist die Pumpe das Teil, das zuerst aufgibt. Ein Hinweis auf die zu erwartende Lebensdauer ist deshalb die Garantiezeit, nicht die Zahl der Programme.
Passende Produkte und Dienstleistungen zu Handmassagegerät




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