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Artikel: Was kann man in Hamburg machen?

Hamburg2 Min. Lesezeit

Was kann man in Hamburg machen?

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In Hamburg kann man an einem Tag am Wasser sein, ein Weltklasse-Museum sehen und in einem Park liegen, ohne die Stadtgrenze zu verlassen. Die kurze Antwort auf die Frage lautet deshalb: Es kommt auf das Wetter und die verfügbare Zeit an. Diese Liste ist danach sortiert und nicht nach Beliebtheit.

Wenn die Sonne scheint

  1. Mit der Hafenfähre 62 nach Finkenwerder. Fährt ab Landungsbrücken, gehört zum Nahverkehr und kostet den normalen Fahrpreis. Der günstigste Hafenblick der Stadt.
  2. Elbstrand bei Övelgönne. Sandstrand mitten in der Stadt, mit Blick auf die Containerschiffe. Zu Fuss weiter bis Blankenese sind es gut zwei Stunden.
  3. Alsterrunde. Sieben Kilometer um die Aussenalster, durchgehend am Wasser, an jeder Ecke ein Ausstieg.
  4. Planten un Blomen. Im Sommer abends Wasserlichtkonzerte, tagsüber Japanischer Garten und Rosengarten.

Wenn es regnet

  1. Miniatur Wunderland. Die grösste Modelleisenbahnanlage der Welt, in der Speicherstadt. Vorbestellen.
  2. Internationales Maritimes Museum. Neun Etagen im Kaispeicher B, für einen ganzen Regentag ausgelegt.
  3. Kunsthalle. Von alten Meistern bis Gegenwart, dazu die Galerie der Gegenwart.
  4. Ein Musical. Zwei der grossen Häuser liegen auf der Südseite der Elbe und werden per Fähre angefahren, was den Weg zum Teil des Abends macht.

Weitere Ideen für schlechtes Wetter stehen im Beitrag Indoor-Aktivitäten in Hamburg.

Wenn die Zeit knapp ist

  1. Elbphilharmonie-Plaza. Aussichtsplattform auf 37 Metern, Zutritt kostenlos, Zeitfenster-Ticket empfohlen. Eine Dreiviertelstunde reicht.
  2. Alter Elbtunnel. Von 1911, mit Fussgängerzugang. Auf der anderen Seite steht man vor der besten Skyline-Ansicht der Stadt.
  3. Zwanzig Minuten Massagesessel. In der NAIPO Relax Lounge in der HafenCity, ohne Termin und ohne Umziehen. Passt zwischen zwei Programmpunkte, wenn die Füsse nicht mehr wollen.

Wenn man Ruhe sucht

  1. Jenischpark und Botanischer Garten. Die beiden ruhigsten Adressen der Stadt, weit genug draussen, dass der Wochenendbetrieb sie nicht erreicht.

Für einen ganzen Tag in dieser Richtung lohnt der Beitrag Wellness in Hamburg, der die Saunalandschaften, Bäder und Hotelspas der Stadt sortiert.

Was man einplanen sollte

Hamburg ist grösser, als es auf der Karte aussieht. Zwischen Blankenese und der HafenCity liegt eine gute Dreiviertelstunde mit Bus und Bahn. Wer drei Programmpunkte an einem Tag will, sollte sie in derselben Himmelsrichtung wählen.

Und das Wetter kippt hier schneller als anderswo. Eine Indoor-Alternative in Reichweite des Tagesplans zu haben, ist keine Vorsicht, sondern Erfahrung. Die Adresse der Lounge steht unter Standorte.

Was sich nach Jahreszeit ändert

Im Sommer verschiebt sich das Programm nach draussen und abends: Wasserlichtkonzerte in Planten un Blomen, Elbstrand bis in den Abend, Alsterkanufahrten. Im Winter tragen die Museen den Tag, und die Speicherstadt ist abends beleuchtet ein eigenes Ziel.

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Ganzjährig funktionieren Hafenfähre, Alter Elbtunnel und Plaza. Das sind die drei Ziele, die man auch bei Wind und Nieselregen ansteuern kann, ohne dass der Tag darunter leidet.

Drei Dinge, die man vorher regelt

  • Tickets für das Miniatur Wunderland und ein Zeitfenster für die Plaza. Beides ist sonst am Wochenende ausgebucht.
  • Ein Nahverkehrsticket für den Tag. Es gilt auf den HADAG-Fähren, und genau das macht die Hafenfahrt günstig.
  • Eine Indoor-Alternative im selben Stadtteil. Das Wetter kippt hier schneller als anderswo.
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